Eine wesentliche Zielsetzung der suchtspezifischen Rehabilitation besteht darin, die Betroffenen zu befähigen, ein abstinentes Leben führen zu können und ihre Funktionen im Beruf wahrzunehmen sowie ihre Rollen in Familie und Gesellschaft auszuüben.

Konkrete Aufgaben des medizinischen Teams sind im Einzelnen:

  • • ärztliche sowie pflegerische Aufnahme
  • • komplexe Diagnostik (Untersuchung, Labor, EKG)
  • • konsiliarische Vorstellungen bei bestehenden körperlichen Erkrankungenindividuelle Diätberatung sowie Planung einer Diätanpassung
  • • sporttherapeutische Diagnostik mit individueller Planung von Sportaktivitäten
  • • Psychotherapeutische Behandlung
  • • Arbeitstherapie, ggf. Ergotherapie
  • • Sporttherapie
  • • Physikalische Therapie
  • • Notwendigkeit einer medikamentöser Behandlung bei bestehender Komorbidität (psychiatrisch, somatisch)
  • • wöchentliche Visiten sowie, tägliche ärztliche Ansprechzeiten
    • regelmäßige rehabilitandenbezogene Fallbesprechungen unter Leitung des Chefarztes und der leitendenden Psychotherapeutin. Dabei werden Therapiepläne der Rehabilitanden gegebenenfalls modifiziert bzw. aktualisiert
    • Fortführung, ggf. Anpassung der medizinischen Therapie und Durchführung von physikalischen, psychologischen und weiteren Therapieleistungen (z. B. Ergotherapie, Logopädie)
    • Information über die Erkrankung und deren Folgen sowie über die erforderlichen aktuellen und langfristigen Behandlungsmaßnahmen
    • Psychoedukatives Trainig bei Suchterkrankungen
  • • Schulung bei entsprechenden Komorbiditäten (Übergewicht, Magersucht, Diabetes mellitus und s.w.)
    • Medikamentöse Behandlung (Psychopharmaka nach strenger Indikation sowie ausführlicher individueller Aufklärung) • siehe interne Leitlinie
    • Anpassung des Rehabilitationsplans auf Grund von interkurrenten Erkrankungen, sowie Besonderheiten des Therapieverlaufs
    • individuelle Psychoedukation bei bestehender psychiatrischer Komorbidität
  • • konsiliarische Vorstellungen bei niedergelassenen Ärzten
  • • bei Notwendigkeit stationäre Interventionen bei bestehender psychiatrischer oder somatischer Komorbidität im Klinikum Mittleres Erzgebirge, Haus Zschopau
  • • Beratung im Hinblick auf die berufliche Tätigkeit und das Alltagsleben auf der Basis des erreichten Leistungsvermögens.
  • • Planung und Anregung weiterer Maßnahmen  und Vorbereitung der Rehabilitanden darauf.

  • • Nachsorge, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, Indikationsstellung für weitere diagnostische und/oder therapeutische Maßnahmen

  • • engmaschige medizinische und therapeutische Unterstützung
  • • weitere fachspezifische (gynäkologische) Betreuung
  • • enge Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Hebammen
  • • Betreuung, Beratung und Geburtsvorbereitung direkt in unserer Einrichtung
  • • Kooperation mit derKlinik für Gynäkologie
    Klinik für Geburtshilfe des Klinikum Mittleres Erzgebirge, Haus Zschopau
  • • enge Zusammenarbeit mit Kinderkliniken in Chemnitz und Annaberg