Soeben erschienen im International Journal of Mental Health and Addiction, März 2026
Das Forschungsteam der Fachklinik Alte Flugschule Großrückerswalde hat soeben eine Längsschnittstudie im renommierten International Journal of Mental Health and Addiction (Springer Nature, Open Access) veröffentlicht, die neue Erkenntnisse zur psychologischen Entwicklung von Rehabilitanden in der stationären Behandlung illegaler Drogenabhängigkeit liefert.
Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die misserfolgsbezogene Lageorientierung (AOF) – die eingeschränkte Fähigkeit, nach Rückschlägen negative Emotionen zu regulieren und erneut handlungsfähig zu werden. In einem standardisierten 24-wöchigen Behandlungsprogramm wurden 261 Rehabilitanden begleitet und zu Beginn sowie zum Abschluss der Therapie hinsichtlich ihres multidimensionalen Selbstwertgefühls untersucht.
Die Ergebnisse belegen, dass emotionaler, sozialer und körperbezogener Selbstwert im Verlauf der Behandlung signifikant ansteigen – unabhängig von der individuellen Ausprägung der Lageorientierung. Gleichzeitig zeigen lageorientierte Personen durchgehend niedrigere Selbstwerte als handlungsorientierte Rehabilitanden. Diese Befunde unterstreichen die Relevanz gezielter therapeutischer Interventionen, die auf den Aufbau adaptiver Selbstregulationsstrategien ausgerichtet sind – ein zentraler Faktor für langfristige Abstinenz und psychische Stabilität.
Soeben erschienen im International Journal of Mental Health and Addiction, März 2026
Das Forschungsteam der Fachklinik Alte Flugschule Großrückerswalde hat soeben eine Längsschnittstudie im renommierten International Journal of Mental Health and Addiction (Springer Nature, Open Access) veröffentlicht, die neue Erkenntnisse zur psychologischen Entwicklung von Rehabilitanden in der stationären Behandlung illegaler Drogenabhängigkeit liefert.
Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die misserfolgsbezogene Lageorientierung (AOF) – die eingeschränkte Fähigkeit, nach Rückschlägen negative Emotionen zu regulieren und erneut handlungsfähig zu werden. In einem standardisierten 24-wöchigen Behandlungsprogramm wurden 261 Rehabilitanden begleitet und zu Beginn sowie zum Abschluss der Therapie hinsichtlich ihres multidimensionalen Selbstwertgefühls untersucht.
Die Ergebnisse belegen, dass emotionaler, sozialer und körperbezogener Selbstwert im Verlauf der Behandlung signifikant ansteigen – unabhängig von der individuellen Ausprägung der Lageorientierung. Gleichzeitig zeigen lageorientierte Personen durchgehend niedrigere Selbstwerte als handlungsorientierte Rehabilitanden. Diese Befunde unterstreichen die Relevanz gezielter therapeutischer Interventionen, die auf den Aufbau adaptiver Selbstregulationsstrategien ausgerichtet sind – ein zentraler Faktor für langfristige Abstinenz und psychische Stabilität.



