Forschung

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PROJEKTE

Profitieren Rehabilitanden mit unterschiedlicher Störungsspezifität in gleicher Weise von der stationären Alkohol- bzw. Drogenentwöhnungsbehandlung? Eine vergleichende Studie zu den Bewältigungsstilen

Forschung Profitieren Rehabilitanden mit unterschiedlicher Störungsspezifität in gleicher Weise von der stationären Alkohol- bzw. Drogenentwöhnungsbehandlung? Eine vergleichende Studie zu den Bewältigungsstilen Soeben erschienen im International Journal of Mental Health and Addiction, März 2026 english version Das Forschungsteam der Fachklinik Alte Flugschule Großrückerswalde hat soeben eine Längsschnittstudie im renommierten International Journal of Mental Health and Addiction (Springer Nature, Open Access) veröffentlicht, die neue Erkenntnisse zur psychologischen Entwicklung von Rehabilitanden in der stationären Behandlung illegaler Drogenabhängigkeit liefert.

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Profitieren Rehabilitanden mit unterschiedlicher Störungsspezifität in gleicher Weise von der stationären Alkohol- bzw. Drogenentwöhnungsbehandlung?
Eine vergleichende Studie zu den Bewältigungsstilen
PSRT-Forschungsprojekt
Persönlichkeitsorientiertes Selbststeuerungstraining
(PSRT) bei Drogenabhängigkeit

Studienzentrum 1, Rekrutierung & Datenerhebung

Die Institut für Gesundheit und Bildung gGmbH (IGB) betreibt im erzgebirgischen Großrückerswalde die Fachklinik „Alte Flugschule“, eine stationäre Rehabilitationseinrichtung für Menschen mit Suchterkrankungen. Aufgenommen werden Betroffene ab 16 Jahren, ausdrücklich auch Schwangere und Klientinnen mit Kindern. Das Konzept verbindet eine rund 24-wöchige Drogentherapie mit schulischer und beruflicher Qualifizierung und verteilt sich auf zwei Klinikhäuser: Im Haus Rittergut werden Jugendliche und junge Erwachsene betreut, mit angeschlossener Schule; im Haus Flugschule Erwachsene, hier mit Arbeitstherapie und einem landwirtschaftlichen Arche-Hof. Psychotherapie, Soziotherapie, medizinische Versorgung sowie Sport- und Freizeitangebote greifen ineinander, wobei auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Psychopharmaka besonderer Wert gelegt wird. Die ländliche Lage im Erzgebirge bietet dafür einen geschützten, strukturierten Rahmen.

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Von der Faszination der Verführung und dem Verschwinden des Wollens

Forschung Von der Faszination der Verführung und dem Verschwinden des Wollens Was Odysseus und Orpheus über das amotivationale Syndrom undRückfallprophylaxe wusstenDomurath/Wicha  Homers Odyssee und die Argonautica des Apollonios von Rhodos erzählen beide davon, wie das Wollen sich verändert. Einmal durch den Gesang der Sirenen, der ein neues Wollen erzeugt – so mächtig, dass es das bestehende überschreibt. Einmal durch den Lotos, der das Wollen verschwinden lässt. Bei

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Das kölsche Grundgesetz als Therapeutikum?

Forschung Das kölsche Grundgesetz als Therapeutikum? Domurath/Wicha  Humor gehört zu den therapeutisch am häufigsten unterschätzten Phänomenen. Er taucht in der Fachliteratur überwiegend als Randgröße auf – als Stilmittel, als Risikofaktor, gelegentlich als Abwehrmechanismus. Was dabei selten in den Blick gerät, ist die Frage, ob bestimmte Formen des Humors eine eigenständige therapeutische Funktion erfüllen könnten, die über situative Entlastung hinausgeht. Eine unübliche Quelle legt nahe, dass diese Frage

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Kennen Sie Nietzsche? Der mit dem Schnäuzer!

Forschung Kennen Sie Nietzsche?Der mit dem Schnäuzer! Drei Figuren des Verzichts bei Nietzsche und ihre suchttherapeutische Relevanz Domurath/Wicha  Die therapeutische Praxis der abstinenzorientierten Suchthilfe operiert mit einer Grundannahme: dass Abstinenz nicht nur die wirksamere, sondern auch die leichtere Form der Verhaltensänderung darstellt – leichter als kontrollierter Konsum, leichter als Reduktion, leichter als jede Form der Selbstmäßigung. Diese Annahme hat eine philosophische Vorgeschichte, die sich bei Nietzsche in

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Rollen, Dynamik, Ausstieg

Forschung Rollen, Dynamik, Ausstieg Drama-Dreieck und Gewinner-Dreieck als therapeutische WerkzeugeDomurath/Wicha  Der Mechanismus Das Drama-Dreieck, 1968 von Stephen B. Karpman in der Transactional Analysis Bulletin erstmals publiziert, beschreibt keine Charaktere. Es beschreibt einen Mechanismus: die Dynamik, die entsteht, wenn drei Rollen – Verfolger, Retter, Opfer – in einer Interaktion besetzt werden und ihre Besetzer die Positionen wechseln. Der Wechsel ist konstitutiv. Nicht die Rolle, in der jemand beginnt,

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